“Ich würde ja, wenn ich könnte …”

“Ich würde ja, wenn ich könnte …”

Führungskräfte im Spannungsfeld von Position, Persönlichkeit und System.

Artikel in der Blogreihe «Führen und Leiten»

Immer wieder höre und erlebe ich diese Zerrissenheit bei Führungskräften. Als erstes werden die unterschiedlichen Erwartungen der Menschen aus dem Team benannt, dann kommen die Vorgaben des Chefs dazu und zur Krönung gibt es die Forderungen der Kunden oder der anderen Abteilungen obendrauf. Ja, jetzt, wie? Und dabei einen kühlen Kopf behalten und gelassen und souverän die richtigen Entscheidungen fällen?

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Führen und Leiten auf Augenhöhe

Führen und Leiten auf Augenhöhe

Welche Fähigkeiten braucht eine Leitungsperson, eine Führungskraft heute?

Ich arbeite seit 20 Jahren mit Führungskräften und dem Nachwuchs von Führungskräften. Ich arbeite mit jüngeren und älteren, mit Männer und Frauen und in verschiedenen Branchen. Ich habe unzählige klassische Seminare zur Führungskompetenz durchgeführt und ebenso viele Coachings mit einzelnen Führungskräften oder Leitungssupervisionen in Gruppen. In der Hälfte der Aufträge arbeitete ich auch mit den Teams, so dass ich auch direkte Rückmeldung bekam, was für die Teammitglieder für eine stressfreie Zusammenarbeit hilfreich war oder was Widerstände auslöste.

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Haben Sie auch endlose Diskussionen, Stress und Konflikte in der Teamarbeit?

Haben Sie auch endlose Diskussionen, Stress und Konflikte in der Teamarbeit?

Dann wird‘s für Sie als Führungskraft Zeit zum Handeln.

In meiner Arbeit begegnen mir unterschiedliche Teams und es gibt ein durchgängiges Phänomen:

Zwei Arten von Teamarbeit: konstruktiv und destruktiv

Die einen arbeiten konstruktiv miteinander. Die Atmosphäre stimmt, der Umgangston ist unterstützend und wertschätzend. Die Herausforderungen des Arbeitsalltags werden individuell oder gemeinsam angegangen und gelöst. Sie reden und diskutieren miteinander und wenn es um Wichtiges geht, auch heftig und intensiv.

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Sie wollten auf Augenhöhe führen, aber jetzt haben Sie sich daneben benommen?

Sie wollten auf Augenhöhe führen, aber jetzt haben Sie sich daneben benommen?

Das kommt vor. Drei Tipps, wie sie mit Ihrem Fehlverhalten umgehen können.

Es passiert uns allen. Immer mal wieder. Wir haben Werte, die wichtig für uns sind und somit Ansprüche an uns und unser Verhalten. Doch dann passiert es! Wir tun etwas, was dazu nicht passt, von dem wir uns geschworen hatten: “Niemals!” Wir werden uns selbst nicht gerecht. Wir benehmen uns daneben. Wir haben das Gefühl, dass wir uns blamieren – zumindest vor unserem eigenen Kritiker. Gerade Führungskräfte, die sich ihrer Vorbildfunktion bewusst sind, leiden besonders unter ihren eigenen Unzulänglichkeiten und ihrem Fehlverhalten.

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Der Brandmeister setzt kein Team-Meeting bei Feueralarm an

Der Brandmeister setzt kein Team-Meeting bei Feueralarm an

Oder: Was heißt situative Führung?

Eine Horrorvorstellung: Das eigene Dach über dem Kopf steht in Flammen. Gott sei Dank gibt es die Feuerwehr. Diese rauscht in kurzer Zeit an, alle Mann springen aus den Fahrzeugen und die Mannschaft versammelt sich erst einmal mitten auf der Straße im Kreis für ein Team-Meeting. Die Moderationskärtchen mit den Ideen zum Vorgehen werden auf einer Seitenwand des größten Fahrzeugs geclustert.

Diese absurde Szene macht verdeutlicht, dass jeder Beteiligte erleichtert ist, wenn einer klar und souverän die Leitung und das Kommando übernimmt. Wenn jeder an seinem Platz weiß, was er zu tun hat und sich darauf verlassen kann, dass die anderen ihren Teil beitragen, dass die Katastrophe ein schnelles Ende findet.

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