Ich habe im Sommer entschieden, dass mein Fokusprogramm ein «Fokus BarCamp» braucht, das in nun 3 Wochen am 12. November 2016 in Wuppertal stattfindet. Es beschließt meinen Herbst der BarCamps und Open-Space-Veranstaltungen. Ich bin immer wieder begeistert, welche Möglichkeiten sich dabei auftun. Schade, dass viele diese Form der Tagung noch nicht kennen. Deshalb erzähle ich Ihnen, wie eine solche Veranstaltung abläuft – und was Sie davon haben.

Die Quelle von Open Space

Der Ursprung von Open Space liegt vor zirka 30 Jahren bei einer akribisch vorbereiteten, teuren und großen Konferenz, die nur mittelmäßig ankam. Die eindeutige Rückmeldung der Teilnehmenden lautete:

“Das Beste waren die Kaffeepausen.”

So hat Harrison Owen überlegt, wie er aus Kaffeepausen eine Konferenz gestalten kann. Das Ergebnis ist das Open Space. Vor zehn Jahren entwickelte sich unter dem Stichwort ‹Barcamp› in der IT-Szene ein ähnliches Format. Die Methode lässt sich leicht erklären:
Die Teilnehmenden können ihre Anliegen und Fragen einbringen oder ihr Know-how zur Verfügung stellen. In einem ersten Schritt werden diese Angebote sortiert. Und dann gehen die Einzelnen in den circa einstündigen Workshop, der für sie die höchste Relevanz hat. Danach sortieren sich die Teilnehmenden wieder neu mit den nächsten eingebrachten Themen.

Doch was ist das Besondere an dieser Unkonferenz? Am besten versteht man das „Geheimnis“ oder „Esprit“ einer solchen Tagung und wie sinnvoll und hilfreich dieses Format für das eigene Thema ist, wenn man es selbst erlebt hat! Ich erzähle Ihnen von meinen Unkonferenzen in diesem Herbst. Vielleicht entsteht für Sie damit ein lebendigeres Bild.

2016_augenhoehe-5155AUGENHÖHEwege in Wuppertal

Im September fand die Veranstaltung Augenhöhe in Wuppertal statt. 40 Frauen und Männer trafen sich, um mit der Methode des Open Space über das Thema „Führungskultur in Unternehmen“ zu diskutieren. Auf der Webseite augenhoehe-wuppertal.de finden Sie Fotos und Teilnehmerstimmen zum Workshop. In der Vorbereitung meiner Moderation überlegte ich sehr wohl, was ich im Notfall tun werde, wenn die Teilnehmenden keine eigenen Themen formulieren. Doch das was an Themen aus der Teilnehmerrunde zusammen kam, hätte auch gut eine zweitägige Veranstaltung füllen können.

TWIN-Camp in Karlsruhe

twin-camp-karlsruheEnde September war ich selbst Teilnehmerin beim TWIN-Camp in Karlsruhe. TWIN ist ein Mentoring-Programm für Unternehmerinnen. Kompetent moderiert von Ute Blindert und Susanne Eschke haben 20 Frauen, die alle von ganz frisch bis gestanden selbständig sind, zwei Tage lang ihre Themen eingebracht und sich und ihr Know-how zur Verfügung gestellt. Für mich war es ein sehr lebendiges Barcamp, mit vielen neuen Eindrücken, Ideen und wertvollen Kontakten.

Stöbern Sie doch mal in den sozialen Netzwerken nach dem Hashtag #TWINCamp16

InspirationsCamp in Bonn

Anfang Oktober nahm ich dann am InspiCamp in Bonn teil. „Das InspirationsCamp ist gedacht als Austauschplattform für (fortgeschrittene) Online-Unternehmer: Jeder bringt etwas ein, jeder nimmt ganz viel mit – so die Grundidee.“ Für mich kann ich sagen, das ist gelungen!

Auch hier war es eine souveräne Organisation und  Moderation durch Marit Alke und Katrin Linzbach und eine bunte Mischung von 50 Frauen und Männern: alte Hasen und Neulinge, die Dienstleistungen oder Produkte verkaufen. Dieses BarCamp hatte nochmals einen besonderen Kick, weil sich viele schon über das Internet (gut) kannten und nun sich in 3D gegenüber standen. Da alle Teilnehmenden internetaffin sind, findet sich auch viel dazu im Netz. Hashtag? #InspiCamp

Ich hoffe, ich habe Sie nun so neugierig gemacht, dass Sie gerne auch an einem Barcamp teilnehmen wollen. Sie haben die Möglichkeit dazu. Weitere Informationen finden Sie unter liobaheinzler.de/fokus-barcamp

Und wenn Sie noch Fragen haben, schicken Sie mir diese doch einfach. Beim Webinar am Freitag, den 28.10.2016 um 19 Uhr werde ich diese gerne live beantworten. Dafür einfach über das gelbe Anmeldefeld auf der Seite anmelden, damit ich Ihnen den Link schicken kann.

Herzliche Grüße
Ihre Lioba Heinzler
• Supervisorin DGSv
• Coach für Veränderung

(Bildquellen: eigenes Material)