Gestern morgen kam ich aus Miami Beach zurück. Ich machte dort zum ersten Mal ein paar Tage Urlaub. Und was soll ich sagen: Sonne, Strand, Wärme und Palmen taten mir gut! Nun ja, ein bisschen skurril wirkten auf mich die üppige amerikanische Weihnachtsglitzerdeko an Palmen und Schneemänner in allen Variationen bei lauen Nächten mit 25 Grad.

Lifeguard Towers

Doch ich sah noch etwas Anderes, was Sie sicherlich zumindest auf Bildern oder in Filmen auch schon gesehen haben: die Lifeguard Towers, die Stelzenhütten der Rettungsschwimmer, am Strand.

Die Hütten sind den Tag über besetzt mit „Bademeister*innen“, die die Badenden in den Fluten und die Kite Surfer in den Wellen im Blick und im Überblick behalten, aber auch für die Sonnenanbeter und Strandläufer ansprechbar sind.

Den Überblick behalten

Diese farblich vielfältig gestalteten Häuschen, die an dem endlos langen Strand stehen, sind einfach sehenswert, weil sie wie vieles in Miami so bunt sind, dass sie gute Laune machen. Mir kam bei meinen langen Strandspaziergängen so die Idee, dass eigentlich jedes Business solch eine Hütte braucht, um immer wieder Überblick zu haben im Getümmel des Arbeitsalltags mit den vielfältigen Herausforderungen.

In meinem letzten Blogartikel schrieb ich, dass es ohne Jahresplanung nicht geht. Doch kraftvolle Ziele mit einer soliden Planung zu fixieren, sind nur ein Teil des Erfolgs. Der andere entscheidende Teil ist, dass ich dem roten Faden in der Umsetzung treu bleibe. Sie brauchen also immer wieder Zeiten, in denen Sie aus dem Alltag aussteigen. Dann sehen Sie mit Abstand von oben auf Ihr Business und können erkennen, ob alles in den richtigen Bahnen läuft.

In die Pflicht nehmen (lassen)

Doch die allermeisten Menschen überfordern sich oder schmälern ihren Erfolg, wenn sie sich für sich alleine in die Pflicht nehmen. Vielleicht kennen Sie die Zusammenstellung der American Society of Training & Development: Die Wahrscheinlichkeit, ein Ziel zu erreichen, liegt bei …

  • 10 %, wenn wir eine Idee haben oder hören;
  • 20 %, wenn wir bewusst entscheiden, diese Idee anzunehmen;
  • 40 %, wenn wir uns entscheiden, die Idee umzusetzen;
  • 50 %, wenn wir konkret planen, wie wir die Idee umsetzen;
  • 65 %, wenn wir uns gegenüber anderen verpflichten, die Idee umzusetzen,
  • 95 %, wenn wir anderen Personen eine Art „Überprüfungsvollmacht“ geben.

Dieser Tage schrieb mir eine Teilnehmerin der im Sommer abgeschlossenen Fokusgruppe, wie es denn für sie weitergehen kann, denn sie merkt, dass es ohne Unterstützung viel schwerer ist, auf Kurs zu bleiben bei ihren Zielen, die sie sich vorgenommen hatte. So ist auch die Art und Weise zweitrangig. Ob Mastermind-Gruppe oder Erfolgsteam, ob Coaching alleine oder in der Gruppe oder ein Mentoring: Entscheidend ist, dass wir uns von einer oder mehreren anderen Person(en) in die Pflicht nehmen lassen.

Sich zu verabreden hilft, dass ich dranbleibe: Das gilt fürs Abnehmen und den Sport, genauso wie für das Konzert-Abo. Ohne die festen Termine unseres Abos für die Wuppertaler Symphoniekonzerte, würden wir es wesentlich seltener schaffen, so wundervolle Musik zu hören. So gilt auch für Ihr und mein Business: Feste Termine mit „externer Überprüfungsvollmacht“ helfen Ihnen und mir, sich selbst in die Pflicht zu nehmen.

„Auf den letzten Drücker“ hilft, dass manche wichtige Arbeit fertig wird

So ist die Frage, welche Verpflichtung Sie eingehen, damit auch Ihre Vorhaben für Ihr Business in 2017 keine beliebigen Neujahrsvorsätze in der Silvesternacht werden, sondern eine realistische Chance haben, Wirklichkeit für Sie zu werden.

… und was ist Ihr Notfall-Quad?

Vor jedem Häuschen am Strand von Miami Beach steht ein Quad, mit dem das Personal sich im Notfall schnell am Strand bewegen kann. Meine Frage an Sie: Haben Sie klar definiert, was in Ihrem Business der Notfall ist? Und was ist Ihr Notfall-Quad für Ihr Business? Wie behalten Sie den Überblick?

Haben sich für Sie Fragen ergeben? Lassen Sie uns dazu telefonieren. Sie können gerne einen Termin für ein Fokusgespräch vereinbaren unter http://liobaheinzler.de/terminvereinbarung

(Bild: eigenes Material)