“Was ist das denn…?! Da muss sich dringend was ändern!” – ein Umbau naht.

“Was ist das denn…?! Da muss sich dringend was ändern!” – ein Umbau naht.

Von der Kunst, als Chef das Miteinander im Unternehmen zu verändern.

Ein Umbau: Wieder mal so eine Situation in Ihrem Unternehmen, bei der Sie ratlos vor Ihren Mitarbeitenden stehen. Wie kann es sein, dass so etwas in Ihrem Unternehmen vorkommt? Die Werte und Regeln des Miteinanders sind in Ihren Augen klar kommuniziert und trotzdem verhalten sich einzelne ganz anders. Wie kommt das? Wie kann ich das ändern? Was ist zu tun?

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Über die Mode und Gewohnheiten in Ihrer Firma

Über die Mode und Gewohnheiten in Ihrer Firma

Nein, ich meine mit “Mode” nicht die angesagte Rocklänge oder die Farbe der Hemden Ihrer Mitarbeiter. Sondern: Welche selbstverständlichen Gewohnheiten prägen den Arbeitsalltag in Ihrer Firma? Gewohnheiten sind nicht nur in unserem ‹normalen› Leben hilfreiche Verbündete oder eben die unsichtbaren Saboteure, die unseren vernünftigen Überlegungen und Entscheidungen lahm legen. Was für das persönliche Leben gilt, ist auch entscheidend in Ihrer Firma.

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Sie wollten auf Augenhöhe führen, aber jetzt haben Sie sich daneben benommen?

Sie wollten auf Augenhöhe führen, aber jetzt haben Sie sich daneben benommen?

Das kommt vor. Drei Tipps, wie sie mit Ihrem Fehlverhalten umgehen können.

Es passiert uns allen. Immer mal wieder. Wir haben Werte, die wichtig für uns sind und somit Ansprüche an uns und unser Verhalten. Doch dann passiert es! Wir tun etwas, was dazu nicht passt, von dem wir uns geschworen hatten: “Niemals!” Wir werden uns selbst nicht gerecht. Wir benehmen uns daneben. Wir haben das Gefühl, dass wir uns blamieren – zumindest vor unserem eigenen Kritiker. Gerade Führungskräfte, die sich ihrer Vorbildfunktion bewusst sind, leiden besonders unter ihren eigenen Unzulänglichkeiten und ihrem Fehlverhalten.

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Der Brandmeister setzt kein Team-Meeting bei Feueralarm an

Der Brandmeister setzt kein Team-Meeting bei Feueralarm an

Oder: Was heißt situative Führung?

Eine Horrorvorstellung: Das eigene Dach über dem Kopf steht in Flammen. Gott sei Dank gibt es die Feuerwehr. Diese rauscht in kurzer Zeit an, alle Mann springen aus den Fahrzeugen und die Mannschaft versammelt sich erst einmal mitten auf der Straße im Kreis für ein Team-Meeting. Die Moderationskärtchen mit den Ideen zum Vorgehen werden auf einer Seitenwand des größten Fahrzeugs geclustert.

Diese absurde Szene macht verdeutlicht, dass jeder Beteiligte erleichtert ist, wenn einer klar und souverän die Leitung und das Kommando übernimmt. Wenn jeder an seinem Platz weiß, was er zu tun hat und sich darauf verlassen kann, dass die anderen ihren Teil beitragen, dass die Katastrophe ein schnelles Ende findet.

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Interessante Mitarbeiter begeistern: mit Employer Branding!

Interessante Mitarbeiter begeistern: mit Employer Branding!

Mit einem authentischen Employer Branding positionieren Sie sich als attraktiver Arbeitgeber.

Bei vielen Firmen, die ich zur Fragen der Zusammenarbeit und Führung begleite, denke ich, dass hier auch gerne arbeite würde: überzeugendes Produkt oder Dienstleistung, klasse Leute, nette Atmosphäre. Und dann erzählt mir der Chef, dass es immer schwieriger wird, qualifizierte Fachkräfte zu finden. Das, was ich als Externe von den Stärken der Firma sehen kann, ist von außen für potentielle Arbeitssuchende jedoch nicht immer erkennbar. Wie halten Sie es mit der Platzierung Ihrer Arbeitgebermarke – mit Ihrem Employer Branding?

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Neue Formen der Kommunikation …

Neue Formen der Kommunikation …

… und Befähigung der Mitarbeitenden bei der digitalen Transformation

Die Kommunikation verändert sich.

In der neuen Arbeitswelt stehen sich verschiedene Arbeitskulturen gegenüber: Die gut ausgebildete und selbstbestimmte Nachwuchsgeneration – und die klassischen eher verschlossenen Unternehmen. Es sind neue digitale Realitäten entstanden, in denen auf Augenhöhe mit allen Beteiligten gesprochen werden sollte. Den Führungskräften kommt dabei als Change-Agenten eine besondere Bedeutung zu.

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Unternehmen und die digitale Transformation

Unternehmen und die digitale Transformation

Die Arbeitswelt verändert sich rasant.

Die bisherige traditionelle Unternehmenskultur machte unsere Wirtschaft in Deutschland stark. Doch wenn wir uns in den jungen Unternehmenskulturen umsehen, dann sind andere Faktoren entscheidend. Es stehen sich zwei unterschiedliche Arbeitskulturen gegenüber: Eine junge, gut ausgebildete und selbstbestimmte Nachwuchsgeneration mit Netzwerkern, die weltoffen kommunizieren und ihr Wissen austauschen. Dagegen klassische Unternehmen, die sich nicht gerne zeigen.

 

Innen und Außen

Hidden Champions halten ihre Entwicklungen und Patente geheim, scheuen die Öffentlichkeit, wirken im Verborgenen. Firmen waren geschlossene Systeme, die ihre Unternehmensgeheimnisse gehüteten. Familienunternehmen funktionieren wie Familien: Es gibt ein Innen und Außen.

Neue Arbeitsweisen wie Homeoffice und Formen der Kommunikation in Social Media verwischen die Grenzen zwischen privat und beruflich. Die Erfahrung der langjährigen Mitarbeiter steht in Konkurrenz zu neuen, innovativen Arbeitstechniken und Materialien. Wenn früher langjährig erprobte Abläufe für Qualitätsstandards sorgten, heißt heute Qualität eben auch Schnelligkeit und individuelle Lösungen. Früher war Innovation die Aufgabe der Entwicklungsabteilung, heute stellt sich an jedem Arbeitsplatz die Frage, wie ich meine Arbeit an die veränderten Kundenansprüche, wie „sofort und jetzt“ oder großzügiges Rückgaberecht anpassen kann.

Digitalisierung schafft neue Realitäten

Dem klassischen Einzelhandel nur einen Onlineshop anzuhängen, wird den Möglichkeiten eines digitalen Unternehmens nicht gerecht. Digitalisierung heißt, dass das Business mit seiner Kernkompetenz ganz neu gedacht und in eine neue Form gegossen werden muss – also neue Geschäftsmodelle braucht. Digitale Unternehmen sind entstanden, die äußerst erfolgreich bisherige Überzeugungen und Geschäftsmodelle auf den Kopf stellen. Doch wie kommt das neue Denken in die traditionellen Firmen? Wie sieht die innovative Gesamtlösung für die Kernkompetenz des Unternehmens im digitalen Zeitalter aus?

Als Verantwortlicher sollten Sie vier Themenfelder im Blick behalten:

1. Auf Augenhöhe kommunizieren mit Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten

Eine Unternehmenskultur, die Respekt an Alter und Erfahrung koppelt, hat es schwer mit einer Generation Y, die nach- und hinterfragt. Sie macht Respekt und Autorität fest an persönlicher Kompetenz und Glaubwürdigkeit. Wenn die nachwachsende Generation stärker geprägt ist durch eine offene Kommunikation, dem Netzwerken und Teilen von Wissen, dann hat dies auch Auswirkungen auf die Zusammenarbeit mit Lieferanten und Kunden. Sie sind enge Kooperationspartner für erfolgreiches Business und müssen vertrauensvoll auf Augenhöhe ernstgenommen und wertgeschätzt werden.

2. Die Führungskräfte sind die Change-Agents

flickr_nana_b_agyei-change_its_a_new_yearIn diesem gewaltigen Veränderungsprozess kommt auf das Führungsteam eine besondere Herausforderung zu: Sie müssen sich auf machen, ohne zu wissen, wie der Weg oder das Ziel aussehen. Sie sind Führer durch unbekanntes Terrain. Sie sind nicht mehr die erfahrenen Wissenden und müssen trotzdem nach vorne gehen und entscheiden.

Wichtig ist, dass das Führungsteam sich über den Aufbruch einig ist und eine gemeinsame Vision entwickelt, die sie auch kommunizieren. Es ist an ihnen, zum Experimentieren zu ermutigen. Denn brav seine Arbeit machen, wie bisher, bringt keine neuen Erfahrungen und Erkenntnisse. Es geht nicht darum, eine neue Software zu erlernen oder eine attraktivere Firmenhomepage in Auftrag zu geben – sondern um eine (neue) Grundhaltung: Neugierde auf Neues und Spielfreude in den Arbeitsalltag holen, Lebendigkeit des inneren Kindes wieder zu entdecken, sich mental auf Überraschungen einstellen und neue Vernetzung zu erproben. Dafür braucht es Chefs, die es erlauben – und Mitarbeiter, die sich trauen, kreativ quer oder “out of the Box” zu denken. Und diese Veränderung beginnt zuerst bei den Führungskräften. Diese sind zuerst gefordert, die alten Wege und Denkmuster zu verlassen.

Und noch eine Herausforderung wartet auf Sie als Führungskraft: Lernen Sie, Konflikte zu mögen, denn sie gehören zur Veränderung dazu. Sagen Sie „Ja!“ zu Konflikten, denn sie sind ein deutliches Zeichen, dass Sie unterwegs zu neuen Ufern sind.

Teil 2 beschäftigt in zwei Wochen sich mit neuen Formen und Techniken der Kommunikation nach innen und außen sowie der Befähigung Ihrer Mitarbeiter und der Gestaltung einer lernenden Organisation: neue Kommunikationsformen und der Befähigung Ihrer Mitarbeitenden.

In diesem Sinne: Arbeitest du noch oder denkst du schon?
Ihre Lioba Heinzler

(Bildquelle: «Change – Its A New Year» by Nana B Agyei via flickr (CC BY 2.0) – no changes made.)

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Und was macht das kleine Wörtchen ABER in Ihrem Kopf?

Und was macht das kleine Wörtchen ABER in Ihrem Kopf?

Das Aber ist unscheinbar, alltäglich und gleichzeitig äußerst machtvoll. Bei manchen ist es wie eine Schere, bei anderen wie eine Mauer und für die dritten wie ein Abgrund. Auf jeden Fall passiert immer eines: das Aber lähmt. Es hindert uns am Entwickeln von Ideen und neuen Lösungen. Wenn wir „aber“ denken, richten wir unseren Blick auf mögliche Probleme. Oft mixen sich Unsicherheiten, frühere Erfahrungen oder Bedenken mit rein.

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Der Chef trägt die Verantwortung für angemessenes Feedback

Der Chef trägt die Verantwortung für angemessenes Feedback

Neulich beim Orthopäden: Der Arzt fährt in meiner Anwesenheit seine tüchtige, langjährige Mitarbeiterin so harsch an, dass ihr die Tränen in die Augen steigen. Sehr beherrscht macht sie die Unterlagen für mich fertig, weicht dabei aber meinem Blick aus. Sie spricht nicht mehr mit mir, ist bedrückt. Auch für mich als „Kundin“ ist die Situation schwierig und ungut. Als ich meinen Mantel anziehe, sehe ich, wie sie mit anderen Kolleginnen im Nebenraum verschwindet.

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Die Waage austarieren: Die Mischung finden zwischen fördern und fordern

Die Waage austarieren: Die Mischung finden zwischen fördern und fordern

Erinnern Sie sich noch an eine alte Waage? An die analogen, mit zwei Schalen um die Masse zu vergleichen? Es war schwierig, sie in Balance zu bekommen. Ich erinnere mich, dass ich als Kind gerne damit spielte und es immer wieder versuchte. Mal mit den dazugehörigen Gewichten, mal mit Dingen, die fand. Ich brauchte viel Konzentration dafür. Es waren oft Nuancen und ging nur mit ganz ruhiger Hand und großer Gelassenheit, um zu erkennen, was sich in den Schalen ergänzte. Und wehe es störte mich jemand dabei oder brachte den Tisch zum Wackeln…

Ich vergleiche heute die Arbeit in Ihrem Team, Ihrer Abteilung mit dieser Waage.

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