Mutmach-Geschichten von Unternehmerinnen für Unternehmerinnen

Mutmach-Geschichten von Unternehmerinnen für Unternehmerinnen

Alles geben, nur nicht auf!

Buchempfehlung über Mut

Ich lege Ihnen dieses Buch ausdrücklich ans Herz: „Die Mutmach-Geschichten ist eine Sammlung von 27 Geschichten über Hindernisse und Herausforderungen, über Scheitern und neue Chancen. Chancen, die sich ohne die Schwierigkeiten wahrscheinlich nie ergeben hätten.“ – so die Einleitung auf der Webseite zum Buch.

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Entwickelt sich die Qualität der Arbeit in Ihrer Firma weiter?

Entwickelt sich die Qualität der Arbeit in Ihrer Firma weiter?

Drei kleine Schritte mit großer Wirkung für mehr Qualität.

Manche Chefs denken, dass es doch klar ist, wie die Arbeit zu tun ist. Nämlich genau so, wie sie es tun. Und manche Chefs denken, dass es darum geht, einzig und allein Dinge schnell und routiniert abzuarbeiten. Achtung – hier droht auf Dauer Gefahr: Wenn die Arbeit so eng getaktet ist, dass keine Zeit bleibt zum Vordenken, Planen und Nachdenken, dann gibt es keine Weiterentwicklung der möglichen Lösungen und Arbeitsweisen. Vielleicht hätte es noch eine andere, bessere Möglichkeit für eine höhere Qualität der Arbeit gegeben?

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Neue Formen der Kommunikation …

Neue Formen der Kommunikation …

… und Befähigung der Mitarbeitenden bei der digitalen Transformation

Die Kommunikation verändert sich.

In der neuen Arbeitswelt stehen sich verschiedene Arbeitskulturen gegenüber: Die gut ausgebildete und selbstbestimmte Nachwuchsgeneration – und die klassischen eher verschlossenen Unternehmen. Es sind neue digitale Realitäten entstanden, in denen auf Augenhöhe mit allen Beteiligten gesprochen werden sollte. Den Führungskräften kommt dabei als Change-Agenten eine besondere Bedeutung zu.

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Die Vorlieben der vier verschiedenen Menschentypen

Die Vorlieben der vier verschiedenen Menschentypen

Eine Vorliebe für alle? Nein!

Jede Führungskraft kennt die tägliche Herausforderung mit der lebendigen Vielfalt und der bunten Mischung im Team umzugehen. Schließlich hat jeder eine andere Vorliebe – oder gleich mehrere. Was der eine ganz toll findet, nervt die andere. Was vor einen halbem Jahr eine gute Lösung für die meisten war, ist nun ein Ärgernis für viele. Klar ist es nicht möglich, es allen Recht zu machen. Aber es ist wichtig für die Teamentwicklung, dass Sie als Führungskraft den Unmut im Blick behalten, wenn die Stimmung nicht kippen soll. Manchmal hilft es in der Reflexion über die Stärken und Schwächen, sich nochmals vor Augen zu führen, dass es neben den individuellen Unterschieden auch Grundängste oder Vorlieben bei bestimmten Typen von Menschen gibt.

 

Es ist ein Puzzlestück, um mehr zu verstehen, warum Menschen unterschiedlich ticken. Und welche Möglichkeiten Sie als Führungskraft haben, um Energien bei den Mitarbeitenden freizusetzen und Blockaden zu vermeiden.

Es gibt Menschen, die lieben vor allem Regeln und Struktur.

Ihre liebsten Tätigkeiten sind klar strukturierte Aufgaben und Abläufe. Es gibt ihnen Sicherheit, wenn alles bleibt wie es ist und sie somit wissen, was auch in den nächsten Jahren auf sie zukommt. Schrecken jagt ihnen ein, wenn sich Dinge ändern, wenn zu vieles anders wird. In diesem Fall fragen sie oft nach und wollen verschiedene Möglichkeiten abklären: „Was ist, wenn…? Was machen wir dann…?“ Auch wenn dies für Sie als Führungskraft und die Veränderungsbegeisterten in Ihrem Team anstrengend ist: Diese Menschen sind für Ihre Arbeit ein großer Gewinn, weil sie Sie „zwingen“ vorauszudenken und die Eventualitäten mit zu berücksichtigen. Und sie sind ausdauernd und bringen eine Arbeit zu Ende.

Die tiefsitzende Angst dieser Menschen ist, dass sie durch Veränderungen die Kontrolle verlieren. Sie haben dann das Gefühl dem Chaos ausgeliefert zu sein, vielleicht darin unter zu gehen. Das heißt für Sie als Führungskraft: Wenn Sie die kostbare Kompetenz dieser Mitarbeitenden nutzten wollen, müssen Sie berücksichtigen, was ihnen Sicherheit gibt. Also sollten diese Menschen in einem (Veränderungs-) Projekt mitarbeiten, helfen ihnen schriftliche, detaillierte Pläne. Auch ist für sie hilfreich, immer wieder in einem Meeting einen Zwischenstopp einzulegen und die Pläne mit der wirklichen Entwicklung abzugleichen und anzupassen.

Es gibt Menschen, die lieben vor allem Veränderung und Abwechslung.

Eine Vorliebe dieser Menschen ist es, wenn ihre Arbeit täglich ein neues Abenteuer ist. Sie

  • lieben Neuanfänge und das Risiko.
  • stellen auch Bewährtes in Frage und werfen es schnell über den Haufen.
  • leben nach dem Motto: Das Genie beherrscht das Chaos und stellen sich gerne wechselnden Aufgaben und Herausforderungen.
  • sind ideenreich, querdenkend, lebendig und kreativ.

Für diesen Menschentyp sind die heutigen Anforderungen der Arbeitswelt nach permanenter und schneller Veränderung am leichtesten machbar.

Aber wie immer: Wo Licht ist, ist auch Schatten. Diese Menschen tun sich oft schwer, eine Arbeit abzuschließen, weil Neues attraktiver scheint oder weil die vielen Ideen sich nicht alle einbinden lassen. Die Vorstellung, es bleibt alles wie es ist, ist für sie grauselig. Was sie am meisten fürchten, ist, dass etwas endgültig oder begrenzt ist. Für Sie als Führungskraft stellt dieser Typ eine besondere Herausforderung dar. Es ist als hätten Sie einen Sack Flöhe zu hüten oder ein Feuerwerk in Bahnen zu lenken. Diese Mitarbeiter brauchen einen weit abgesteckten Arbeitsrahmen, um ihr Potential zu leben und gleichzeitig klare, verbindliche Vereinbarungen, um ihren verlässlichen Beitrag zum Teamergebnis zu leisten.

Es gibt Menschen, bei denen setzt die Nähe zu anderen Energie frei.

Diesen Menschen macht die Vorstellung alleine zu sein, sich mit anderen nicht austauschen zu können, Angst. Sie lieben die Nähe zu anderen, was ihnen gut tut und sie sich sicher fühlen lässt. Wenn Sie ein Thema erarbeiten wollen oder müssen, dann brauchen sie immer wieder auch die Resonanz von anderen. Sie lieben das Brainstorming in der Gruppe und im Kontakt mit anderen kristallisieren sie leichter das Wichtige heraus. Das was für andere nervig, zu viel, zu nah ist, genießen sie an Kontakt und Austausch mit anderen Menschen. Auch können diese Menschen gut körperliche Nähe von anderen ertragen, wie das zum Berufsalltag von Erzieherinnen, Krankengymnasten und Krankenpflegern gehört.

Und wie immer ist jede Stärke eine Schwäche: Manchmal sind sie einfach zu viel für andere da. Sie lassen die eigene Arbeit liegen, wenn sie andere im Team unterstützen können oder gehen über ihre Kräfte, sollte jemand ihre Hilfe brauchen. Hier sind Sie als Führungskraft gefordert, die eine oder andere Grenze zu setzen, wenn dieses Teammitglied es nicht gut für sich selbst kann und die eigene Vorliebe zum Verhängnis wird.

Es gibt Menschen, die sich gerne in Themen und Inhalte verlieben.

Ja, für sie sind Menschenansammlungen und die damit verbundene Nähe ein Graus. Sie haben was von der Aura eines Wissenschaftlers im Elfenbeinturm. Sie können sich gut und tief in Themen eindenken. Ihre Vorliebe? Sie lieben Details, und das tagelang – ohne andere Menschen und den Austausch mit ihnen zu vermissen. Sie erarbeiten ein Thema gerne umfassend für sich alleine, wie dies Naturwissenschaftler oder Buchautoren tun. Es wird ihnen dabei auch nicht langweilig mit sich und einem Thema über lange Zeit hinweg. Für viele dieser Menschen wird eine Arbeit auch nie fertig, weil es immer noch einen Aspekt gibt, der nicht genügend erfasst wurde. Zu häufige Teamtreffen mit Kolleginnen und Kollegen stören eher mit ihren anderen Gedankengängen.

Für Sie als Führungskraft besteht die Herausforderung darin, diesen Menschen die Ruhe und den Freiraum für ihre detaillierte Arbeit zu geben, aber auch die Abgabefristen und Ressourcen im Blick zu behalten. Auch die angemessene Balance zwischen Austausch an den Schnittstellen im Team und der fokussierten Einzelarbeit zu finden, ist nicht einfach.

Im normalen Alltag kommen diese Formen in Mischformen vor.

flickr_jon-nicholls-4Wie so oft bei solchen Modellen, zeichnen sie jeweils die Reinform, die im wirklichen Leben selten zu finden sind. Der Königsweg ist, wenn Menschen je nach Situation und Anforderung flexibel reagieren können, also mal strukturiert, mal kreativ, mal die Energie des Teams zu nutzen oder den Flow in den Tiefen der Details. Aber wer kann schon aus seiner Haut? Und gerade wenns stressig wird, ziehen wir uns immer wieder gerne auf das Altbekannte, seit Kindertagen Vertraute zurück.

Und für Sie als Chef oder Chefin, haben Sie in der Reflexion der Typen schon Ihre eigene Vorliebe entdeckt? Da uns diese am Vertrautesten ist, neigen wir dazu, diesen Typ Mensch besonders gern in unser Team zu holen. Dabei ist es wichtig, dass alle vier Typen vertreten sind: für eine gute Balance und Dynamik in Ihrem Team und ein erfolgreiches Teamergebnis.

(Bild: «4» by Jon Nicholls via flickr, CC BY 2.0, keine Änderung – no changes)

Einfach mal raus! Die Firma neu (be-)denken in einer Klausurtagung.

Einfach mal raus! Die Firma neu (be-)denken in einer Klausurtagung.

Rückzug mit einer Klausurtagung

Politische Parteien machen es. Und auch in Chefetagen großer Unternehmen, bei kleinen Unternehmen und Organisationen oder gar in einzelnen Teams wird es immer selbstverständlicher: Klausurtagungen. Einfach mal raus aus dem Büro, raus aus dem ganzen Alltagswahnsinn. Sich zurückziehen ein- oder zweimal im Jahr zu einem gemeinsamen Workshop für einem Tag oder länger. Mit den Menschen, mit denen ich für das Arbeitsergebnis verantwortlich bin und mit denen ich die Zukunft des Unternehmens gestalte.

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Fehlerkultur: Freuen Sie sich über Fehler!

Fehlerkultur: Freuen Sie sich über Fehler!

Innovation braucht Großzügigkeit gegenüber Fehlern.

Wird bei Ihnen fehlerfrei gearbeitet? Dann heißt das, dass Sie und Ihre Leute schon lange dieselbe Arbeit machen und sie diese Arbeit und die damit verbundenen Abläufe perfektioniert haben. Das ist für den Moment prima. Beglückwünschen kann ich Sie dafür nicht. Denn wie sieht es mit den auf Sie zukommenden Veränderungen aus? Die werden Sie nicht  auf Anhieb ohne Fehler hinbekommen!

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