Jahresplanung muss sein! Nur wann ist der beste Zeitpunkt?

Im September las ich bei einer Kollegin, dass sie Jahresplanung für 2017 schon in Angriff genommen hätte. Mich beeindruckt der Gedanke, sich so früh auf das neue Jahr auszurichten. Deshalb erschien auf meiner to-do-Liste in den vergangenen Wochen immer wieder das Stichwort „Jahresplanung für 2017 machen“. Doch die in meinem Business arbeitsintensiven Wochen zwischen Herbstferien und Mitte Dezember haben dafür keinen Raum gelassen.

Business as usual

Und so beschließe ich heute: ich mache es wie in den vergangenen Jahren:

  1. Ich lasse dem Monat Dezember, der durch Jahresendgeschäft und dem Abschließen von Projekten, den – wenn auch einfachen Vorbereitungen auf Weihnachten – seinen Lauf. Dieser Monat ist einfach verrückt, denn es letztlich ist es ein halber Monat mit doppelter Arbeitsmenge. Also erst mal diesen Teil fertigmachen!
  2. Dann genieße ich die Weihnachtstage mit Familie und Freunden. Ganz analog, ohne Arbeit, E-Mails und Online-Welt.
  3. Danach ist Zeit, um mich zwischen den Jahren und zu Beginn des neuen Jahres, für das neue Jahr aufzustellen.

Ich weiß nicht, wie Sie sich für das neue Geschäftsjahr sortieren. Für mich hat sich dieses Vorgehen bewährt:

Rückblick halten: Bilanz und Resümee ziehen

Bei diesem Punkt geht es mir darum, mich nochmals intensiv und ausgiebig mit dem vergangenen Jahr mit all seinen Facetten zu beschäftigen. Konkret hinzusehen, auf das, was gelungen war und auch dem, was mir nicht gelungen ist.

Dafür habe ich Leitfragen, die mich dabei unterstützen. Und ich denke schriftlich, das heißt, dass ich mir meine Gedanken dazu aufschreibe. Das hilft mir, das was ich denke, konkreter zu formulieren. Ich verabschiede mich dadurch von dem, was sich für mich überholt hat – ganz bewusst von Dingen, Themen und Menschen. Und ich nehme bewusst mit, was gut war, sich bewährt hat und mein Leben bereichert.

Ausrichtung auf das Neue: Mein Visionboard und meine Ziele

Mein zweiter Schritt ist nun, mein Visionboard für das Jahr zu gestalten und kraftvolle Ziele zu formulieren. Dabei ähneln meine Jahresziele eher einer Zielscheibe. Meine Absicht ist nicht die punktgenaue Landung, sondern eine klare Ausrichtung.

flickr_forgemind-archimedia_planzeichenNun geht es an die WIRKLICHE Jahresplanung. Ich plane ich anhand des Jahreskalenders, wann ich PAUSEN mache: verlängerte Wochenenden und Urlaub. Und wann ich meine größeren Aktionen übers Jahr terminiere. Und ich reserviere mir Zeiten für die Quartalsbilanz und -planung. Ganz leicht kann ich nun überschaubare Ziele und Aktionen für das erste Quartal ableiten, die schon sehr realistisch sind.

Was ich inzwischen zu allen Zielen formuliere, sind meine „Warums“, also die Gründe, wieso ich dieses Ziel erreichen will. Das macht die Ziele konkret und verleiht ihnen Power. Auch diese Überlegungen halte ich schriftlich fest.

Jetzt ist klar, was zu tun ist.

Nun sind die wöchentlichen und täglichen to dos, die überschaubaren Schritte, die jetzt zu tun sind, um mein großes Ganzes zu erreichen. Natürlich gibt es bei diesen täglichen Aufgaben dann wieder neue Herausforderungen … Doch dazu ein anderes Mal.
Was Ihnen bei Ihrer Jahresplanung hilft, ist mein Arbeitsheft zum Fokusprogramm – gratis zum Download einfach unter diesem Artikel. Darin finden Sie eine Menge weiterer Anregungen,

–    wie Sie tun, was Sie sich vorgenommen haben
–    wie Sie mit Widerständen und Schweinhunden umgehen
–    und auch, wie Sie Ziele setzen und Bilanz ziehen.

Wie machen Sie denn Ihre Jahresplanung? Ich freue mich auf Ihre Beschreibung im Kommentarfeld.

Wenn Sie gerne Unterstützung für Ihre Jahresplanung haben möchten, gibt es einen Strategietag für Selbstständige mit dem Titel „Jahresplanung mit Fokus“. Zum Einen in einer kleinen Gruppe und immer auch in der individuellen Variante. Schicken Sie mir eine kurze E-Mail. Ich melde mich bei Ihnen.

Herzliche Grüße,
Ihre Lioba Heinzler

(Bild: «planzeichen» by Forgemind ArchiMedia via flickr, CC BY 2.0, no changes – keine Änderungen)