Als Selbständige oder Freelancer kommst Du an den Punkt, dass Dein selbstgeschaffenes Hamsterrad Dich stresst. Es ist Zeit, dass Du Dein Unternehmen neu ausrichten musst oder willst. Nach außen – aber auch nach innen. Mit alten Mustern sind Wachstum und Entwicklung begrenzt. Doch was sind die entscheidenden Schritte aus dem anstrengenden Alltag heraus? Der zentrale Punkt ist Deine Entscheidung: Ich will Unternehmerin werden.

Gerade Unternehmerinnen beschäftigen im Schnitt weniger Personal als ihre männlichen Kollegen oder setzen weniger digitale Tools zur Unterstützung es Business ein. Beides dient dem Wachstum oder der Skalierung des eigenen Geschäftes. In der Folge arbeiten sie selbst deutlich mehr. Dieses „Selbst und ständig“ führt nicht nur zur Überlastung, sondern blockiert eben auch Wachstum und Entwicklung. Willst Du als Unternehmerin selbst und ständig arbeiten – oder möchtest Du ein Unternehmen führen, das Dir hilft leichter und mit Freude Deine ambitionierten Ziele zu erreichen?

Unternehmerin werden – Raum für neue Perspektiven schaffen

Du machst Dein Business Tag für Tag:

  1. wie Du es gewohnt bist zu machen oder weil Du es so übernommen hast,
  2. weil es zu Deiner Einstellung passt und Du die eine exzellente Fachkraft bist
  3. weil Du es Dir nicht anders vorstellen kannst.

Du machst es immer wieder so, weil es Dir vertraut ist und Dir damit Sicherheit gibt. Es anders zu machen, würde sich „komisch“ anfühlen und Dich verunsichern.

Vielleicht hast Du auch eine Idee, dass es anders gehen könnte … Doch schnell kommt immer wieder Deine innere Überzeugung durch: das, was Du Dir schon seit Jahren immer wieder selbst erzählst und damit eben auch glaubst. Die Wüstenväter vor 1500 Jahren nannten es „Einreden“, heute reden viele von Glaubenssätzen.

Das heißt, meine Einstellung und meine Vorstellung, was manche auch als Mindset benennen und Deinen Denkrahmen bezeichnet, zeigt sich in meinen banalen, täglichen Handlungen. Und an diesen drei Stellschrauben gilt es Schritt für Schritt wohlwollend und achtsam mit sich selbst und konsequent zu drehen! Damit sich Dein Business verändert.

Wie wird aus Wissen selbstverständliches Handeln?

Sehr häufig höre ich bei meiner Arbeit: „Das weiß ich!“ Ja, Wissen und Information sind heute nicht mehr das Problem. Noch nie stand Menschen so viel Wissen auch kostenfrei zur Verfügung. Die Frage ist, wie aus dem Wissen Alltagsroutine, also Können, wird.

Erkenntnis ist prima. Wirkliche Erkenntnis trifft in Kopf und Herz. Wenn gedankliche Kronleuchter in ganzer Pracht aufleuchten und ich für mich ein Thema durchdrungen habe, dann finde ich das richtig klasse. Doch damit sind in meinem Alltag diese Erkenntnisse noch lange nicht angekommen, und noch lange keine selbstverständlichen Gewohnheiten. Nur Gewohnheiten, also Tätigkeiten, die ich automatisch tue, ohne mit mir zu diskutieren, haben langfristig Auswirkungen und somit Erfolg in meinem Leben.

Wie komme ich leichter in die neue, sinnvolle Routine?

Ganz einfach 😉

Unternehmerin werden – Du brauchst ein verbindliches Setting

Und dieses Setting besteht aus verschiedenen Teilen, die miteinander verbunden sind. Du brauchst:

👉 Für Dich „Premium-Arbeitszeiten“ zum Vor- und Nachdenken, um Deinen Denkrahmen zu überprüfen, Deine Businessmaschine zu entwickeln und Deine Strategie zu verfeinern

👉 Passende Kolleginnen in einem verbindlichen Setting: eine Mastermind-Gruppe, ein Erfolgsteam, Mentoring oder ein Coaching. Netzwerktreffen sind gute Impulse, doch für die eigene fokussierte Weiterentwicklung bleiben diese zu unverbindlich. Du brauchst Unterstützung und Verbündete, und zwar passende, die Dein Anliegen und Ziel auch wirklich verstehen. Das heißt, mit den Mädels aus der Sportgruppe kanst Du prima das tägliche Lauftraining oder das Abnehmprogramm beginnen. Ich bezweifle, dass sie jedoch die richtigen Ansprechpartnerinnen für Deine Businessziele und für die Themen Deines Businesswachstums oder -umbaus sind.

Nun, wie verbindlich verpflichtest Du Dich zu Deiner eigenen Weiterentwicklung und der Deines Business? Oder überlässt Du es dem Zufall, wohin Du Dich als Unternehmerin und Dein Unternehmen sich entwickeln?

Wie willst Du Dein Business steuern und im Sturm den Kurs halten, wenn Du keine verlässlichen Karten und Kompass hast?flickr_frank-behrens_steuerrad

„Nie mehr selbst und ständig! Besser AM Unternehmen, anstatt permanent IM Unternehmen arbeiten! Nur so kannst Du Unternehmerin werden und wachsen.“

Wer kennt diese Sprüche nicht? Doch wo fange ich an, wenn mein Arbeitsalltag mich fast erschlägt und mir keinen Raum für einen klaren Gedanken über die endlose Todo-Liste hinaus lässt?

Unternehmerin werden ist eine Entscheidung

Ob Einzelunternehmer, Chefs oder Chefinnen kleiner oder größerer Unternehmen: Ich erlebe immer wieder Ähnliches, wenn es um eine Strategie geht. Bei strategischen Themen, die die Zukunft des Unternehmens sichern, gibt es zwei Reaktionen, die beide die Zukunftsfähigkeit gefährden.

Vom Verschieben der strategischen Aufgaben

Spreche ich mit diesen Verantwortlichen über strategische Themen, dann ist die eine Antwort: „Mir und uns geht es so gut, das Geschäft brummt, wir haben keine Zeit für Nachdenken und strategische Überlegungen“ oder die Reaktion ist: „Oh, wir haben ein Umsatzproblem. Für grundsätzliche Überlegungen haben wir kein Geld und keine Ressourcen.“

Ja, wann ist nochmals die richtige Zeit, um Wichtiges – also das, was mich meinen Zielen näherbringt – in den Arbeitsalltag einzubauen? Wann ist der richtige Zeitpunkt, um darüber nachzudenken, wie ICH und WIR als Verantwortliche die Weichen stellen und nicht vom Dringlichen, das von außen an uns herangetragen wird, aufgefressen werden?

Der richtige Zeitpunkt ist heute und morgen und jeden Tag ein bisschen …

Es darf nicht etwas Besonderes sein, über seine Arbeit nachzudenken. Sondern das Vorausschauen und Planen, also das VORdenken gehören selbstverständlich zur Arbeit dazu. Genauso wie das NACHdenken: Reflexion und Controlling, ob das, was ich mir vorgenommen habe, auch gelungen ist. Nur dieses Vorgehen sichert und hebt die Qualität der eigenen Arbeit. Nur das führt zu nachhaltiger Weiterentwicklung des eigenen Business.

Entwicklung findet ständig statt: bei Dir selbst, in Deinem Team und in Deinem Unternehmen. Die Frage ist, ob Du es bewusst steuerst, gestaltest und agierst – oder ob Du von außen entwickelt wirst und reagierst.

Es liegt an Dir, Dich aktiv für Deine Entwicklung und die Deines Business zu entscheiden. Du kannst dies alleine versuchen. Mit großer Sicherheit wird es Dich viel Kraft kosten und frustieren.

Oder Du holst Dir Unterstützung, von jemanden, der den Weg gegangen ist und weiß, was notwendig ist, um die eigenen Fallstricke zu lösen und die Abkürzungen kennt.

Du kannst Dich hier unter dem Artikel für meinen kostenfreien Online-Workshop registrieren und erhältst sofor Zugang dazu. Mit dem ausführlichen Handout zum Download kannst Du schon heute mit der Umsetzung beginnen.

Und wenn Du eine direkte Abkürzung zu Deinem Ziel haben möchest, dann lass uns reden.


Unternehmerin werden – Always busy oder Business?

Schon viele Jahre beschäftige ich mich mit diesem Thema. Ich habe viele Selbständige, Unternehmerinnen und Unternehmer mit und ohne Team begleitet. Und habe in den vergangenen 20 Jahren unzählige Vorträge in Netzwerken von Unternehmerinnen und Unternehmern zu diesem Thema gehalten. Hier ist die Zusammenfassung meines Vortrags in Dortmund von Beate Fleck:

Was unterscheidet Unternehmerinnen von Freelancern? Sie gehen raus aus der Komfortzone!

Always busy oder Business? Viele Unternehmerinnen arbeiten selbst und ständig. Wie schafft man es als Unternehmerin am Unternehmen anstatt permanent im Unternehmen zu arbeiten? Das war die Frage, die rund 40 Unternehmerinnen am Dienstagabend (15.11.2016) in den Dortmunder Flughafen geführt hat. Hierhin hatte das DONNA Unternehmerinnen-Netzwerk Westfälisches Ruhrgebiet e.V. gemeinsam mit Frau.Innovation.Wirtschaft von der Dortmunder Wirtschaftsförderung zum Vortrag von Supervisorin und Coach Lioba Heinzler eingeladen.

Fachkraft – Managerin – Unternehmerin

Die Antwort auf diese Frage hängt eng mit dem eigenen Selbstverständnis als Unternehmerin zusammen. Heinzler unterscheidet drei Rollen, die eine Unternehmerin innehat: Die Fachkraft, die Dinge abarbeitet, die Managerin, die diese Dinge organisiert und die Unternehmerin. „Fachkraft und Managerin kann jeder!“, postuliert Lioba Heinzler: „Die Unternehmerin jedoch bricht auf und aus, sie hat Visionen, kann aber auch scheitern. Wichtig: Wer Unternehmerin sein will, braucht dafür Freiraum.“

Vision – Handlung – Reflexion

Die Weiterentwicklung eines Unternehmens findet in drei Schritten statt: Der Vision folgt die Handlung und die Reflexion. Diese drei Bälle gilt es als Unternehmerin ständig zu jonglieren. „Entwicklung ist nie gradlinig. Wir bewegen uns zwei Schritte vor und einen zurück. Ohne die Reflexion entwickelt sich die Arbeit nicht weiter.“, betont Heinzler.

Freiräume für Visionen und Kreativität schaffen

Die Freiheit, sich Raum für Visionen, Kreativität und Reflexionen zu nehmen, ist die Voraussetzung für unternehmerisches Denken und Handeln. „Doch Selbständige nehmen sich nicht die Freiheiten, die sie eigentlich hätten“, so eine Erfahrung von Lioba Heinzler.

Um diesen Freiraum zu gewinnen, rät sie alte Routinen zu überprüfen und neue zu entwickeln. Denn um etwas zu ändern, muss man raus aus der Komfortzone. Und das fühlt sich anfangs selten gut an. Aber Heinzler empfiehlt auch, sich Verbündete und Sparringspartner zur gemeinsamen Reflexion und gegenseitiger Kontrolle zu suchen.

Insgesamt lieferte Lioba Heinzler ein überzeugendes Plädoyer für Entwicklung und für mehr unternehmerisches Denken. Mit dem Thema traf sie den Nerv und konnte die Teilnehmenden mit Ihrer Erfahrung und Expertise überzeugen, künftig das ein oder andere Neue auszuprobieren. „Eins der besten Themen einer DONNA-Veranstaltung,“ kommentierte eine Teilnehmerin und das spiegelt sich in den Veranstaltungs-Feedbacks, die das Gesamtpaket mit der Schulnote 1,5 bewerteten. Mitveranstalterin Ursula Hellman von Frau.Innovation.Wirtschaft zeigte sich ebenfalls hochzufrieren: „Ein spannendes Thema und ungeheuer wichtig für Unternehmerinnen. Ich bin sicher, dass sie heute viel Impulse mitnehmen konnten.“

(Foto: Reihe unten: Beate Fleck (Vorstand DONNA e.V.), Lioba Heinzler (Referentin), Elke Greiff-Gossen (DONNA e.V.); Reihe oben v.l.n.r.: Barbara Frien, Dorthe Möritz, Dagmar Lang (alle Vorstand DONNA e.V.),Ulrike Hellmann (Frau.Innovation.Wirtschaft von der Wirtschaftsförderung Dortmund) Foto: Gabriele Protze, Bildnis Lünen.)

(Bildquelle: «Steuerrad» by Frank Behrens via flickr, CC BY-SA 2.0, no changes – keine Änderungen)

Blogartikel wurde erstellt am 11. Nov. 2016 und überarbeitet am 10.05.2022

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