Selbstorganisierte Teams führen: Wenn es ohne Dich läuft, bist Du Unternehmerin.

Selbstorganisierte Teams führen: Wenn es ohne Dich läuft, bist Du Unternehmerin.

Ansonsten hast Du nur einen (gut bezahlten) Job.

Selbstorganisierte Teams klingen nach Urlaub für die Chefin. Kein tägliches Eingreifen mehr. Keine Entscheidung über jede Kleinigkeit. Das Team regelt das, Du hast den Kopf frei. So die Hoffnung.

Die Wahrheit ist unbequemer. Selbstorganisation heißt nicht weniger Führung. Sie heißt andere Führung. Und die ist am Anfang mehr Arbeit, nicht weniger. 

Und ganz nebenbei entscheidet diese Frage darüber, ob Dein Unternehmen eines Tages übergebbar ist.

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Fünf Monate fast ohne mich

Fünf Monate fast ohne mich

Warum ich anfing, mich überflüssig zu machen – und warum genau das mein Unternehmen getragen hat, als ich am wenigsten da sein konnte.

Es gab in den vergangenen anderthalb Jahren einen Zeitraum von fünf Monaten, in dem ich kaum in meinem eigenen Unternehmen war. Nicht, weil ich Urlaub gemacht hätte. Sondern weil mein Leben mich woanders brauchte, vollständig.

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Als Nachfolgerin im Familienunternehmen führen: Der Platz am Kopfende

Als Nachfolgerin im Familienunternehmen führen: Der Platz am Kopfende

Es gibt diesen einen Moment. Der Notar klappt die Mappe zu, alle geben sich die Hand, jemand macht eine Flasche auf. „Herzlichen Glückwunsch“, sagen sie. „Jetzt gehört das alles Dir.“ Und für ungefähr drei Wochen fühlt es sich auch genau so an.

Dann kommt ein Dienstag.

An diesem Dienstag triffst Du in einer wichtigen Sache eine Entscheidung – und merkst, dass drei Leute im Raum erst kurz zu der Stelle schauen, an der früher der Schreibtisch Deines Vaters stand. Oder Dein langjähriger Werkstattleiter nickt Dich freundlich ab und geht dann trotzdem zu Deinem Mann, weil der ja „vom Fach“ ist. Oder Du sitzt abends am Küchentisch und weißt für einen Moment nicht mehr, ob Du gerade Tochter, Chefin oder Ehefrau bist – und niemand sagt Dir, welcher Hut jetzt gilt.

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Das System war falsch. Also habe ich ein eigenes gebaut.

Das System war falsch. Also habe ich ein eigenes gebaut.

Die letzten Wochen habe ich meine Marke von Grund auf neu aufgestellt. Nicht, weil das Alte nicht funktioniert hätte. Sondern weil ich gemerkt habe: Es hat das Falsche belohnt.

Zwanzig Jahre arbeite ich jetzt mit Unternehmerinnen. Und in diesen zwanzig Jahren habe ich immer wieder dasselbe gesehen. Frauen bauen gute Unternehmen auf. Sie sind fleißig, klug, verlässlich. Und am Ende besitzen sie trotzdem weniger. Weniger Vermögen. Weniger Nachfolgeoptionen. Weniger wirtschaftlichen Einfluss.

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Selbstführung & Selbstreflexion: Die zentrale Kompetenz als Unternehmerin

Selbstführung & Selbstreflexion: Die zentrale Kompetenz als Unternehmerin

Selbstführung & Selbstreflexion: Die Kompetenz, die Dich als Unternehmerin wirklich weiterbringt

Vor ein paar Jahren hätte niemand gewettet, dass Reflexionsfähigkeit die wichtigste Unternehmerin-Kompetenz des 21. Jahrhunderts wird.

Kaufmännisches Wissen? Selbstverständlich. Fachwissen? Unbedingt. Ausdauer? Natürlich.

Aber die Fähigkeit, das eigene Denken zu denken – systematisch, regelmäßig, schriftlich? Das klang lange nach Luxus oder nach Therapie.

Heute ist es das Fundament – und einer der unterschätztesten Erfolgsfaktoren überhaupt.

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Businessumbau: Wie Du Dein Dienstleistungsunternehmen nachfolgefähig machst

Businessumbau: Wie Du Dein Dienstleistungsunternehmen nachfolgefähig machst

Ich erinnere mich noch genau an den Moment, als mir die Frage zum ersten Mal wirklich ernst wurde. Nicht als Theorie. Nicht als Seminarinhalt. Sondern als echte, persönliche Frage, die mich nicht mehr losließ:

Was muss ich tun, damit mein Unternehmen in ein paar Jahren verkaufsfähig – ist?

Ich bin seit vielen Jahren in der Begleitung von Unternehmerfamilien und Nachfolgeprozessen unterwegs. Ich kenne die Theorie. Ich kenne die Stolpersteine. Ich kenne die emotionalen Dramen, die hinter geschlossenen Türen stattfinden, wenn Familie und Firma aufeinandertreffen.

Und dann sitze ich da. Mit meinem eigenen Business. Firmenname: Lioba Heinzler.

Und merklich amüsiert und gleichzeitig leicht erschrocken stelle ich fest: Mein Business kann niemand übernehmen.

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Jahresrückblick: Von badischen Aborigines, demokratischer Haltung und warum mein Jahr erst im Februar beginnt

Jahresrückblick: Von badischen Aborigines, demokratischer Haltung und warum mein Jahr erst im Februar beginnt

Mein Marketingjahr endet mit dem Januar. Aktuell bearbeiten wir die letzten Aufgaben, die wir uns vorgenommen hatten, denn Anfang Februar planen wir 2026.

In diesem Blogartikel möchte ich nicht einfach nur Monat für Monat abhaken. Ich möchte dich mitnehmen hinter die Kulissen. Dieses Jahr war für mich privat wie beruflich eine Zäsur. Es ging um 400 Kilometer Veränderung, um klare politische Kante und um die Entscheidung, den Kalender einfach mal zu ignorieren.

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Tag der Unternehmerin: Warum Du genau richtig bist – auch wenn’s sich manchmal anders anfühlt

Tag der Unternehmerin: Warum Du genau richtig bist – auch wenn’s sich manchmal anders anfühlt

19. November – ein Tag nur für uns Frauen in der Selbstständigkeit. Veranstaltung für die Unternehmerin und wirtschaftlichen Erfolg

Das Problem: Du arbeitest 60 Stunden die Woche, verdienst aber wie eine Teilzeitkraft. Du bist "always busy" statt Business zu machen. Du hast kein Produkt, das sich von selbst verkauft. Marketing findest Du gruselig. Und Dein Perfektionismus macht Dich arm statt reich.

Die Wahrheit: Deine Stärken, wie Empathie, Vernetzung, Authentizität, sind Gold wert – aber nur, wenn Du sie in ein funktionierendes Geschäftsmodell packst. Busy sein ist kein Business. Und nett sein zahlt keine Rechnungen.

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Unternehmensnachfolge durch Frauen – Aktionsmonat Juni 2025

Unternehmensnachfolge durch Frauen – Aktionsmonat Juni 2025

Besondere Herausforderungen bei der Unternehmensnachfolge durch Frauen:

Wenn Frauen ein Unternehmen übernehmen möchten, gibt es einige besondere Hürden. Diese haben oft mit alten Rollenbildern, fehlender Unterstützung und wenig Sichtbarkeit zu tun. Hier sind die wichtigsten Punkte:

1. Alte Rollenbilder in der Familie

In vielen Familienunternehmen denkt man oft zuerst an den Sohn, wenn es um die Nachfolge geht. Töchter werden manchmal nicht gefragt oder erst später eingebunden. Frauen sollen oft gleichzeitig gute Unternehmerinnen und gute Mütter sein – das ist eine große Doppelbelastung.

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